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Deutsche Frauen Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände 2016

Jedes Jahr finden - meistens in Braunfels - die Deutschen Frauen Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände statt.

In den letzten Jahren hatten bis auf wenige Ausnahmen sowohl das Saarland als auch Schleswig-Holstein eine Mannschaft am Start.
Die besten Ergebnisse in der Vergangenheit waren ein fünfter Platz 2002 für Schleswig-Holstein und ein neunter Platz für das Saarland. Vielleicht gab es auch noch andere sehr gute Platzierungen, aber die mir vorliegenden Aufzeichnungen beinhalten nicht alle Jahre.
Aber berichten möchte ich jetzt von diesem Jahr.

Britta Leib versuchte schon sehr frühzeitig eine Mannschaft für Schleswig-Holstein zusammen zu bekommen.

Doch entweder hagelte es Absagen oder die Spielerinnen meldeten sich einfach gar nicht, obwohl eine kurze Mail, ja nur wenige

Sekunden an Aufwand bedeutet hätte. Vermutlich lag es auch am Termin, denn kurz vorher fanden die Deutschen

Jugendmeisterschaften statt und viele der starken jüngeren Spielerinnen konnten somit nicht noch einmal in der Schule fehlen.

Aber es gibt ja auch noch andere Spielerinnen, die jedoch aus verschiedenen Gründen nicht spielen konnten oder wollten.

Als dann im März/April nur insgesamt vier Zusagen zusammengekommen waren, versuchten wir es mit Spielgemeinschaften

mit anderen Landesverbänden, aber auch da kamen nicht genügend Spielerinnen zusammen. Somit schien klar,

dass dieses Jahr Schleswig-Holstein nicht antreten würde und drei der vier Spielerinnen sagten ihre Urlaubstage wieder ab.

Kurz darauf kam aber dann eine Anfrage aus dem Saarland, ob wir nicht eine Spielgemeinschaft bilden könnten.
da war aber nur noch ich verfügbar. Da ich mit vielen der saarländischen Spielerinnen befreundet bin und auch schon an den

Saarländischen Frauenmeisterschaften teilgenommen habe, sagte ich erfreut zu und bildete dann mit 7 Saarländerinnen (und einem Baby)eine Spielgemeinschaft Saarland-Schleswig-Holstein. ssh
Die Anreise war lang, verlief aber ohne nennenswerte Probleme. Ich traf meine Mannschaft zuerst in Philipstein,
wo Helen eine tolle Ferienwohnung mit Garten gemietet hatte. Dort lernte ich dann auch den jüngsten Nachwuchs Paul kennen,
das Baby von Sonja Noll. Von Philipstein fuhren wir dann die kurze Strecke nach Braunfels, wo dann auch pünktlich die

erste Runde begann. Leider nahmen dieses Jahr nur 11 Mannschaften teil, so dass immer eine Mannschaft spielfrei war.
In der ersten Runde trafen wir auf die starke Mannschaft aus Baden. Elke konnte an Brett 1 gegen die ehemalige Nationalspielerin
Manuela Mader ein starkes Remis erzielen. Sonja, die sich während der Partie auch um ihr süßes Baby kümmern musste,

konnte nach Patzern auf beiden Seiten ihre Partie gewinnen, alle anderen verloren, so dass wir immerhin 1,5 Brettpunkte sammeln konnten. Abends haben wir dann in gemütlicher Runde noch lecker gegessen und sind dann früh ins Bett gegangen, da es am Freitagmorgen das Prestige Duell gegen Rheinland Pfalzgab. In diesem Duell war ein 4:4 und sogar ein Sieg drin, aber leider vergaben wir einige gute Stellungen, und so konnten nur Elke und Madlen gewinnen, Sonja und Helen spielten Remis, somit kam eine knappe Niederlage heraus. Dadurch hatten wir in der nächsten Runde spielfrei. Wir wollten das ausnutzen, um uns beim
am Spiellokal angrenzenden Italiener zu stärken. Aber dieser scheint mir nicht geschäftstüchtig zu sein, denn er hatte doch tatsächlich geschlossen.

Wenn in einem kleinen Kurort 109 Frauen + Begleitung für 4 Tage nächtigen, dann sollten die ansässigen Gastronomen das doch nutzen, um guten Umsatzzu erzielen. Zum Glückgab es ein anderes nettes Restaurant, bei dem wir sehr gut gegessen haben,

allerdings verloren wir durch das ganze Hin-und Her viel Zeit, so dass Madlen, Mathias und ich danach in aller Eile nach Kubach gefahren sind. Dort befindet sich die mit 30 Metern höchste Schauhöhle Deutschlands. Wir schafften es gerade noch zum letztmöglichen Einlass und konnten die sehr schöne Höhle mit einem sehr netten Abiturienten als Höhlenführer, der alles sehr locker und nett erklärte, besichtigen. Vor der Höhle gab es außerdem einen Freilichtsteinpark mit über 40 Millionen alten Steinen (also nicht, dass dort 40 Millionen Steine standen, sondern die Steine waren 40 Millionen Jahre alt).

Nach der Besichtigung der Höhle wollten wir im dazugehörigen Restaurant noch etwas trinken gehen, doch das angrenzende Cafe
machte schon gegen 18 Uhr dicht, irgendwie will in Braunfels, Weilburg und Umgebung keiner am Tourismus verdienen.
Abends haben wir dann noch lecker „gegrillt“, es musste dafür aber die Pfanne und der Backofen herhalten, da draußen leider ziemlich viel Regen runterkam. Derart gestärkt erwarteten wir die Mannschaft von NRW 2. Hier rechneten wir uns eine Chance auf 1-2 Mannschaftspunkte aus. Ich gab meinen Mannschaftskollegen noch den Tipp, dass sie, so lange sie noch Ideen haben, sie auch mit einer Figur weniger noch weiterspielen könnten. Madlen beherzigte das auch, sie verlor recht früh eine Figur (so war das natürlich nicht gemeint), konnte diese dann aber zurückgewinnen, und die Partie endete später Remis.

Barbara, Helen und Sonja gewannen ihre Partien, leider konnten aber sowohl Elke als auch ich unsere vermutlich ausgeglichenen Stellungen am Ende nicht halten, so dass wir sehr knapp mit 3,5 : 4,5 verloren. Am Samstagabend gab es dann Buffet.
In den letzten Jahren gab es beim Buffet mehrere Auswahlmöglichkeiten verschiedener Essensrichtungen.
In diesem Jahr wurde eine neue Idee umgesetzt, nämlich das Buffet an einem bestimmten Thema auszurichten. Bestimmt eine gutgemeinte Idee, aber bestimmte Essensrichtungen sind nicht nach jedem Geschmack. Hier wäre es gut gewesen, wenn man vorher das Thema des Buffets erfahren hätte, so dass man nicht am Buffettag enttäuscht wird, wenn man diese Essensrichtung nicht möchte. Fünf von uns verzichteten jedenfalls, und wir fuhren zurück zum Ferienhaus, um die Reste vom Grillen zu essen und danach einige Runden Skat zu spielen, wobei sich Helen auch noch als ausgebuffte Skatspielerin entpuppte. Allerdings profitierte sie auch noch von einem Uroma Blatt mit Enkeln (4 Bauern, eine Farbe lang ).
Am Sonntag spielten wir gegen Mecklenburg Vorpommern und wollten jetzt endlich einmal Mannschaftspunkte holen und damit die Rote Laterne vermeiden. An den Spitzentischen konnten noch 4 Mannschaften den Meistertitel holen.ssh2
Helen, die momentan in bestechender Form ist, konnte durch Zeitüberschreitung der Gegnerin gewinnen. Elke wickelte in ein schlechteres Endspiel ab, da aber Elke eine Endspielspezialistin ist, konnte sie es am Ende noch gewinnen. An meinem Brett gab es viele taktische Verwicklungen, aber die Gegnerin sah alles oder ich nicht den Gewinn, jedenfalls endete die Partie Remis. Madlen spielte auch Remis. Barbara hatte eine interessante Partie, in der wahrscheinlich ein Gewinn möglich war, aber leider verlor sie die Partie dann noch. Und Sonja spielte wie Sonja, sie stand schlecht und konnte dann doch wieder gewinnen. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass für Sonja das achte Brett vermutlich zu leicht ist, aber mit einem Baby, welches auch noch gestillt werden musste (außerhalb des Brettes) ist es doch angenehmer, wenn man weiter unten spielt.
Nach der Runde wollten wir noch mal dem Italiener eine Chance geben. Er hatte auch tatsächlich geöffnet, und es gab auch genügend freie Tische draußen. Aber die Stühle waren festgekettet, ich weiß nicht, wer hier Stühle klauen sollte. Auf Nachfrage hieß es, wir müssten drinnen essen, da zu wenig Personal da wäre und das Aufschließen der Stühle zu lange dauern würde!
Mein Angebot, mir den Schlüssel zu geben, damit ich sie aufschließe, wurde abgelehnt mit der Begründung, dass er dafür erst in den Keller müsse. Also originelle Ausreden hatten sie da parat, aber irgendwie klangen die sehr vorgeschoben.
Jedenfalls fand ich es nicht sehr gastfreundlich. Wir wollten dann in ein anderes Lokal, welches auch geöffnet hatte.
Aber nachdem wir uns hingesetzt hatten, wurde uns freundlich mitgeteilt, dass jetzt Mittagspause sei…Daraufhin gingen wir ins Cafe Vogel, dort konnten wir draußen sitzen, es gab keine Mittagspause, und die Bedienung brachte uns zudem lauter leckere Sachen zum Essen und zum Trinken, genau richtig, um auf meinen Geburtstag anzustoßen. Die Siegerehrung haben wir dabei leider verpasst.

Siegerinnen wurden in einem Herzschlagsfinale die Bayern, sehr dicht gefolgt von den Württembergern, die die gleiche Anzahl an Mannschaftspunkten und Buchholzpunkten hatten, aber weniger Brettpunkte. Dritte wurden die Hessen.
Die Spielbedingungen waren wie immer sehr gut und auch der Ausrichter, der ja nichts für die Gastronomen kann, war sehr darauf bedacht, dass wir uns alle wohlfühlten. Deswegen komme ich sehr gerne fast jedes Jahr nach Braunfels. Und in diesem Jahr hat es mir sehr viel Spaß gebracht, mit dem Saarland zusammen zu spielen, auch wenn es schachlich bei mir nicht so gut lief und ich meine harterspielte 1827 DWZ Zahl leider wieder auf unter 1800 runtergespielt habe. So eine hohe Zahl ist eben recht verpflichtend und man fühlt sich stärker als man ist. Aber die nette Aufnahme ins saarländische Team, die gute Stimmung und das viele Lachen haben mich dafür mehr als entschädigt.
In der Abschluss Tabelle belegten wir den geteilten 9. -11- Rang. Beste Spielerin in unserer Mannschaft war Sonja mit 3,5 Punkten, die trotzvieler Abwesenheiten, um das Baby zu stillen, fast immer mehr Zeit auf der Uhr als die Gegnerin hatte.
Außerdem möchte ich hervorheben, dass Elke am zweiten Brett 2,5 Punkte holte und Helen am 4. Brett 2,5 Pünkte erzielte, jeweils aus 4 Partien.

Ulla Hielscher

Alle Ergebnisse hier: Turnierseite

 

 

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